Integral-ganzheitliche Gedanken in Zeiten komplexer Veränderungen

                                               von Rainer Eggebrecht

Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“ (1818) zeigt eine Person die sich in der Betrachtung der Welt kontemplativ in ihren Gedanken verliert. Auch wir blicken heute auf eine unklare, oft nebulös verschleierte Wirklichkeit.
Medial werden wir zudem mit Ursache- und Folge-Erklärungen, schnellen und einfachen Sinnerklärungen geradezu überhäuft. Doch um für uns selbst und als Gesellschaft verwandelnde Gestaltungswege zu finden, bedarf es neuer integraler Fähigkeiten, um mit den komplexen Veränderungen konstruktiv und kompetent umzugehen.

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Integral-humanistische Gedanken über Leben und Sterben

Unsere von der Naturwissenschaft geprägte Welt basiert auf einer Grundhaltung, die vorwiegend logische Erklärungen von Wirklichkeit berücksichtigt. Hier zählt oftmals nur das eigene Selbst. Vielleicht erleben viele auch deswegen diese seltsame Verlorenheit in der Welt, die unsere Kultur seit Jahrzehnten prägt. Unsere postmoderne Kultur empfindet eine gewisse kosmische Heimatlosigkeit, ohne Zugehörigkeit zu tieferen Sinnhorizonten. Nur wirkliche Achtsamkeit führt dazu, dass man wach und wertschätzend in allen Lebenslagen ist.

Die Humanistische Psychologie betont daher die immense Bedeutung von Echtheit, Wertschätzung  und Empathie.
Die Art und Weise, wie wir uns und andere erleben, wird als entscheidender Faktor des integral-humanistischen Ansatzes gesehen. Problematische Situationen können dadurch in ihrer tieferen Sinnhaftigkeit wahrgenommen werden.

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